Erster Eintrag

Es sind nicht mal mehr 8 Wochen bis wir in den USA sind und es ist noch so viel zu tun. Wir wollen aber schon jetzt unseren Blog eröffnen, um Euch teilhaben zu lassen am Endspurt unserer Vorbereitungen.

Wo stehen wir also gerade? Seit 6 Wochen wissen wir, dass es in die USA geht und wir arbeiten kontinuierlich daran, das möglich zu machen. Herzstück unserer Planung ist eine mittlerweile ins monströse gewachsene Mindmap, die wir pflegen, wo wir so gut wie alles, was zu erledigen ist und die Ergebnisse unseres Abarbeitens festhalten.

Hier nur ein gaaannnz grober Überblick (ihr könnt Euch vorstellen wie groß das Ding ist):

Und doch ging es erst mal wochenlang nur begrenzt vorwärts, weil der uns zugeteilte amerikanische Delegationsbeauftragte in Toms Firma einfach nicht reagiert hat. So ist aus „dicke viel Zeit alles zu erledigen“ es doch wieder eng geworden. Danke dafür  😦

Was haben wir bis jetzt erledigen können?

  • Entscheidung für das Leasing eines Autos ist gefallen und wir haben uns für einen Audi A4 entschieden. Viel Auswahl hatten wir nicht, denn Leasing ist ohne Credit-History in USA nur über eine Firma möglich (International AutoSource) und dann auch nur bei den Automarken Audi, VW und Ford. Wir haben uns dann für das etwas verbilligte November-Special entschieden. Vertrag ist eigentlich unterschrieben, nur fehlen noch einige Unterlagen (Visum etc.)
  • Autoversicherung ist auch so ein Ding. Hier gibt es das amerikanische „Wünsch-Dir-Was“, wo man in einer Liste hinschreiben muss, was für Abdeckung man möchte, um dann ein Angebot zu erhalten. Bodily Injury, Property Damage etc. kann man sich ja noch vorstellen (auch wenn ich vorher keine Ahnung hatte, was hier meine deutsche Versicherung abdeckt). Aber Personal Injury Protection mit der Default-Wahlmöglichkeit „Med. Exp. W250 ded, Basic“ hat mir dann den Rest gegeben. Jetzt haben wir uns für die teurere aber „all Inclusive“ Siemens Executive Insurance entschieden, die wir allerdings nur 1 Jahr nutzen dürfen – aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Chicago-River hinunter… aber auch hier können wir nicht komplett abschließen, weil uns ein „Good Driving Letter“ fehlt, d.h. ein Schreiben unserer alten Versicherung, was wir doch für tolle Hechte beim Autofahren sind – und die Mühlen einer Bayerischen Versicherungskammer mahlen hier extrem langsam (noch haben wir das Schreiben nicht, auch wenn ich gestern schon mal telefonisch angemahnt habe)
  • Wohnung. Hier sieht es gar nicht schlecht aus. Wir haben Kontakt mit einer Relocation Firma, die uns zur Hand geht bei der Wohnungssuche. Wir haben bereits unsere Vorstellungen mal grob skizziert aber auf die Frage „was darf es denn kosten?“ hatten wir keine Antwort. Deshalb haben wir mal Links auf 5 aktuell verfügbare Objekte zugeschickt bekommen, die von 1000$ bis 1800$ Kaltmiete reichen. Bis auf eines in Laufweite zu Siemens und bis auf eines haben uns alle Häuschen sofort angesprochen. Besonders das teuerste mit 4 Schlafzimmern, 3.5 Bädern und 3 begehbaren Kleiderschränken 🙂
  • Visum. Das ist der große Lichtblick nach langem Irren in einem dunklen Tunnel. Anders ausgedrückt hat es der amerikanische Delegationsbeauftragte endlich geschafft die Unterlagen heranzubringen, die wir gebraucht haben um den Visumsantrag abzuschließen. Mehr dazu in einem eigenen Blogeintrag
  • Weitere Statusmeldungen von den unzähligen Baustellen folgen auch bald…
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3 Antworten zu Erster Eintrag

  1. Katrin schreibt:

    Liebe Jachmann, sitze hier mit Tränen in den Augen (für Euch leider unvorstellbar: … vor Lachen!!! Besonders die Stelle mit dem gedachten Nachbarmord hat mich zu Lachkrämpfen getrieben) und hoffe mit Euch, dass alles noch gut wird und die Mühlen der Bürokratie einen neuen Elektromotor bekommen. Super Geschichte, die leider nur mit viel Nervennahrung zu ertragen sind – ich wäre bereits 20 kg schwerer 🙂

    Vielen Dank! Bussi katrische

    • jachmanns schreibt:

      Hey Katrin, war mir fast klar, dass Du den ersten Kommentar schreibst. Und das finde ich super. Schreib bitte fleißig weiter, dann wachen vielleicht auch andere auf 🙂

  2. Jürgen schreibt:

    Hi Tom,
    jetzt wo ich mein Comeback mit dem Schläger feieren wollte und dabei vorhatte, Dich dabei in Grund und Boden zu stampfen – was machst Du ? Flüchten und dann auch noch für 3 Jahre und weit weg 🙂 O.k., dann holen wir das mal später nach..
    Aber vielleicht fängst Du ja auch das Golfen an…, in USA spielt doch jeder. So ein Match können wir dann aber auch gerne machen.
    Grüße Euch
    Jürgen

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