Back to normal: Es gibt wieder was G‘scheites zu Essen

Ihr fragt Euch vermutlich eh, wie man in diesem Land, wo es nichts sinnvolles zu Essen gibt, kulinarisch überleben kann. Doch auch in Deutschland lebt man von Vorurteilen. Mit diesen wollen wir jetzt einfach mal ein bisschen aufräumen – und am Ende auch noch unser Samstags-(„Sonntags“-)-Essen verraten.
Fangen wir mal mit den Lokalen hier an. Gerade am Anfang (noch im Hotel wohnend) waren wir ja auf solche angewiesen. Und wir können sagen: Wir könnten hier fett werden. Von Mexikanern, über Indern bis hin zu Salaten und Front-Side-Thai-Cooking ist alles dabei. Wir schauen natürlich schon, was man uns empfiehlt und so können wir sagen: Wir sind noch nicht reingefallen und alles ist wirklich lecker.
Ihr werdet jetzt einwerfen: Ja, aber was es zu kaufen gibt ist doch unterirdisch. Das stimmt. Aber eben nicht immer. Wenn man bereit ist, etwas zu suchen, Tipps zu verfolgen oder auch nur im lokalen Domminick’s einkaufen geht, kriegt man: Frisches Brot, leckere Wurst und eine große Käseauswahl. Frischen Fisch und Gemüse. Was das Herz begehrt. Doch halt. Es gibt noch mehr: Leberwurst, die wie daheim schmeckt, Gelbwurst, ja, Gelbwurst, die auch so heißt und von denen Norddeutsche nur träumen können. Wienerle, Bratwürste, Kraut, … Chicago mit seiner starken deutschen und polnischen Gemeinde mag ja nicht für Amerika typisch sein, aber wir sind im siebten Himmel. Selbst fruchtige Quarktaschen (und gar nicht mal süß) oder Körnerbrot, dass sogar Biss hat, findet man hier. Und Pumpernickel-Vollkornbrot. Und dabei sind wir noch nicht mal bei den deutschen Delikatessläden vorbeigefahren (außer in Milwaukee). Die Latte könnten wir also bei Bedarf wohl noch höher legen. Und für alle die, die uns besuchen kommen, sagen wir nur: Freut Euch auf ein Kitzeln der Geschmacksknospen.
Und damit Euch das Wasser jetzt schon im Munde zusammenläuft, hier noch unser Gericht vom Samstag: Ein butterweich gegarter Lachs (frisch, 890g für $ 5.99) mit einer röschen Brotkrumen-Kräuterkruste auf Feta-Spinat mit Erdnussstückchen. Dazu gab es Nudeln mit einer cremigen Sahnesoße mit Königsgarnelen. Ein Gedicht, auch wenn Gabi sich beschwert, dieses Essen wäre für den Sonntag gemacht. Doch heut gab es dann halt Bratwürschd mit Kraut (bzw. für Gabi: Ketchup 😉 – man muss die kulinarischen Feste feiern, wie sie fallen, frischer Fisch bleibt nicht immer frisch…)

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