Happy Anniversary

Ich kann mich noch lebhaft und mehr als begeistert an den 09. April 2010 erinnern. Habe die Details vor Augen, so als wär es gestern gewesen. Tatsächlich ist bereits ein ganzes Jahr verflogen. Hochzeitstag ist im Englischen ein Anniversary und nach dem wir die Feste feiern wie sie fallen, haben wir es uns dieses Wochenende richtig gut gehen lassen!

Unser Samstag hat mit einem ´von Tom liebevoll zubereitetem Frühstück begonnen, das ich mit frisch besorgten, fast wie in Deutschland schmeckenden Brötchen komplettiert habe. Wir studierten beim Essen eine super liebe Karte von den Schramers und dann kam auch schon der erste Gratulanten-Anruf von Hedy und Eberhard. Auch meine Eltern haben uns telefonisch gratuliert, zwischen drin noch Petra und Uwe aus China (bei denen war es mitten in der Nacht). Dass Ihr quer-verstreut über die Welt an unsere Hochzeit denkt rührt uns total – mir als unverheiratete Singeline war der Hochzeitstag immer unbedeutend vorgekommen, aber jetzt weiß ich das durchaus zu schätzen 😉

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Toms erstes Geschenk an mich war eine „Deep Tissue“-Massage in einem Day Spa. Witzigerweise ist der Laden gleichzeitig ein Frisör, der Frisör, an dem ich am Freitag meine wilde Mähne habe behandeln lassen. Es gibt hier hunderte Frisöre und Masseure – aber wir hatten von unterschiedlichen Leuten den gleichen Tipp erhalten. Die müssen also gut sein!

Und so war es. Tom und ich hatten mit Larissa (Ukraine) und Ava (Polen) eine verteufelt gute schmerzvolle ähh angenehme Zeit. Natürlich voll durchorganisiert. Du gehst zum Empfang, checkst ein und wirst in einen – für Männer und Frauen getrennten – Warteraum geschickt, mit schweren Sesseln, vielen Kissen, Bildbänden, Getränken und Snacks versorgt und gepampert. Tom möchte hinzufügen: Der Damenwartebereich ist wesentlich luxeriöser als die „2 Sitze, 1 Wasser für die Herren“, was schon deutlich den Fokus zeigt. So fiebert man also den Zauberhänden entgegen. Und so geht es weiter, ich sage nur geheizte Liege, vorgewärmte Nackenstütze und Rückenauflage (fast wie eine Fangopackung, suuuuper angenehm). Die Prüderie ist hier hochgehalten, so verlassen die Damen selbstverständlich das Zimmer während Du Dich ausziehst und unter die Tücher schlüpfst. Die Körperteile, die gerade nicht behandelt werden, sind zugedeckt. Es läuft Natursound und das Licht ist angenehm gedämpft. Mädels, ich muss sagen, da kann das Posthotel abstinken! Und die Masseurinnen wissen echt, wo sie hinlangen müssen. Ich habe „hard“ verlangt und auch gekriegt, was aber bedeutet dass ich heute einen fiesen Muskelkater habe. Dafür aber auch weiche Muskeln. Derart getätschelt kannst Du Dich in einem voll ausgestattetem Badezimmer inkl. Make-up-Entferner, Bürsten und Deo frisch machen und im weichen Ledersessel einen Saft genießen, bevor Du auscheckst. Für uns, die wir die deutschen Krankenkassenmassagen gewohnt waren, purer Luxus.

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