Sonntag 07.08.2011: Mittelalter und Wolkenbruch

Wir treffen uns in unserem Haus zum Frühstück. Gabi hat Tom und Anne noch letzte Nacht angetrieben, den Tisch mit Essen zu überfrachten. So sind die ankommenden Riedls auch etwas erschlagen, schlagen aber dann kräftig zu, um sich dann irgendwann ob der Essensmassen geschlagen zu geben (man beachte die sparsame Verwendung des Wortes „schlagen“ :-)) Ach ja, Schlagsahne gab es keine!

Wir haben Zeeeit, denn draußen gießt mal wieder jemand großflächig die Landschaft. Irgend woher muss das mit der grünen Landschaft und den vielen Seen ja auch herkommen. Irgendwie komisch. Wir müssen mal checken, ob in Deutschland das Wetter sprunghaft besser geworden ist, seitdem die Riedls in USA sind, denn seitdem haben wir hier immer wieder mal Regen…

Wir haben uns entschieden, die Bristol Fair-Erfahrungen mit den Riedls zu teilen. So kleidet sich Gabi wieder entsprechend und wir nehmen alles mit, was Tom braucht. Doch mal ehrlich: Es regnet immer noch. Ein Blick auf den Wetterradar zeigt aber, dass wir mit schönem Wetter rechnen können, wenn wir noch etwas bummeln und so wollen wir den Riedls vorher noch schnell die Skurilitäten der Gurnee Mills Mall zeigen. Der rießige Outdoor-Laden mit den Booten, den Reihen über Reihen an Waffen und Angeln, dem Schießstand etc. oder dem Rainforest-Cafe… all das zeigen wir den Riedls NICHT. Denn die Mall macht erst in einer Stunde auf. So fahren wir dann doch weiter – und der Himmel ist bereits strahlend blau, als wir an der Fair ankommen. Die großen und kleinen Kinder sind begeistert von den skurrilen Gestalten, Shows und was es sonst noch zu sehen gibt.

 

Highlights der Reisegesellschaft:

  • Carina: Akrobaten
  • Anne: es sind so viele verkleidet
  • Beate: alles ist überdimensioniert
  • Uwe: Der Flute maker: hat sich eine Flöte gekauft
  • Gabi: Umzug von einer ganzen Horde verkleideter Gestalten – von Bettler über Monster hin zur Königin – und Pferdemenschen.
  • Tom: die entspannte Haltung zum Mittelalter

So vergehen wieder einmal einige Stunden wie im Fluge und wir beschließen am Nachmittag zurück zu fahren. Wir wollen nicht nur heute Abend noch grillen, sondern auch noch die unglaubliche Auswahl an Essen im Garden Fresh Market unseren Gästen zeigen. Und Anne und Carina müssen dort auch noch die Anzahl an Feta-Käse-Sorten zählen.

Hääh? Wie? Seit wann interessieren sich Kinder für Feta? Gar dämonisch umtriebige Gabis (und Toms) haben ein Rätsel vorbereitet, wo es im ganzen Urlaub Dinge zu finden, suchen, aufzulisten und Punkte abzustauben gilt. Punkte kann man dann in Eis oder andere Leckereien umwechseln. Doch wir sind uns nicht sicher, ob wir mit unserem Spiel wirklich Erfolg haben, denn vor allem Carina aber auch Anne haben gestern in Chicago schon so viel Kleingeld auf der Straße gefunden (und das setzt sich die nächsten Tage fort), dass bald die UNS ein Eis ausgeben könnten…)

Wir kaufen im Markt alles bis auf die Nürnberger Würstchen ein, die wollen wir noch am Sunset Market holen. Leider gibt es diese dort heute nicht und so kommen alle mit zwei anderen Packungen an Würstchen (-ähnlichen Gebilden) und weiteren Putenschnitzeln zurück (Tom nimmt sich im Auto bleibend eine Facebook-Auszeit). Wer soll das nur essen? Wir fahren doch Morgen los!

Carina und Anne gehen, kaum bei uns wieder angekommen, in den Pool. WIR waren da noch nie. Die Kiddies schon an ihrem zweiten Tag. Wir sind einfach keine Pool-Typen. Dafür bereiten Beate und Gabi das Grillen vor und Tom schürt an, obwohl etwas dunkle Wolken aufziehen. Doch die werden doch weiter…. *ruuuuuuummmmps* *tröpfel* Ach nöööö! Die Kohle glüht nicht mal!!! Und es schüttet aus Eimern. Tom stellt (schon leicht triefend) einen Regenschirm auf. Doch der Regenguss ist schnell wieder abgeklungen, so dass wir das Feuer einfach wieder entfach…. ***doppelschütt*** Ach menno! Tom gibt genervt auf. Die Ladies schlagen Pfannenbehandlung vor (des Fleisches – noch nicht von Tom), doch der ist davon nicht begeistert, denn Steak und Hamburger schmecken doch ohne den Rauchgeschmack nicht. So herrscht eine etwas trübe Stimmung, die sich anhand der Aussichten auf ein Aufstehen um 5 Uhr früh auch nicht verbessert. Wir räumen also unsere Autos voll und kriechen früh ins Bett.

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