Freitag, 23.09. bis Sonntag, 02.10.: The Gals are in Town (Die Mädels sind in der Stadt) – Teil 3 ;-)

Nachdem Nadine und Kerstin am 07.09. abgeflogen waren, habe ich die kurze Phase zur Erholung zwischen meinen Urlauben bzw. Fremdenführertätigkeiten 😉 leider nicht ganz effizient genutzt: Auf dem Rückweg vom Flughafen habe ich – noch ganz damit beschäftigt, meine Bedrücktheit ob der Erwartung des leeren Hauses daheim von mir abzuschütteln – es tatsächlich geschafft, einen kleinen Auffahrunfall zu verursachen. Wieder auf einem Parkplatz, das scheint zum Muster zu werden… Ich war erst mal mit Papierkram und der Bewältigung meines Ärgers auf mich selbst beschäftigt ;-( Doch an unserem Audi sieht man eigentlich gar nix und es wurde niemand verletzt – so im Rückblick gesehen hätte es ja viel schlimmer kommen können…

Gott sei Dank geht es ja immer weiter im Leben und schon bald hatte mich die Vorfreude und die Vorbereitungen auf/für meine nächsten Besucherinnen im Griff: Tanja und Gabi, zwei ebenfalls bei der Stadt Nürnberg beschäftigte Freundinnen von mir, die ich auf dem 2-jährigen Lehrgang zur Verwaltungsfachwirtin kennen und schätzen gelernt habe 😉 Es ist schon cool, wie spontan langjährige Freundinnen einfach sagen: „Ja klar, wir kommen“ – obwohl Kind, Mann, Job und Haus daheim = viel Organisationsbedarf bedeuten und ein gemeinsamer Termin auch wirklich nicht so leicht zu managen war.

Doch wenn man was wirklich möchte und sich Zeit dafür nimmt, dann klappt es auch – und voilà: Ich stand wieder da in der Ankunftshalle und habe darauf gefiebert, zwei Goldschätze in Empfang zu nehmen. Gut, ich musste einen Tag länger warten, weil die liebe Lufthansa den Donnerstags-Flug von Düsseldorf aufgrund technischer Probleme gecancelt hatte und es nicht schafft, einen Ersatzflug zu organisieren, dafür aber glaubt, mit einem 10€-Gutschein für den Flughafen einen adäquaten Ersatz für ein Mittagessen zu leisten – doch das ist ja eine andere Geschichte, die von Gabi und Tanja 😉

Jedenfalls kamen die beiden erschöpft, aber gesund und unternehmungslustig doch noch in Chicago an und ich habe mich wieder wie die Grinsekatze bei Alice im Wunderland gefühlt. Freundinnen zu haben ist toll!!! Wir haben mit einem Tag Verspätung am Samstag einen Mietwagen in Chicago abgeholt (ohne Aufpreis haben wir einen Minivan abgestaubt und hatten damit totalen Überblick und und waren somit bereit für alle Schandtaten, sprich Sehenswürdigkeiten von Chicago und Umgebung. Obwohl ich viele Orte ja nicht zum ersten Mal besucht habe, war es wieder super schön, den durch andere Begleitung entsteht halt wieder ein anderer Blickwinkel auf Sehenswürdigkeiten und die Stadt an sich. Außerdem flutschte, dank meiner nun schon vertieften Erfahrung als Fremdenführerin, alles Organisatorische wie von selbst und wir haben immer gleich dorthin gefunden, wo wir wollten. Das, obwohl ich ja sonst in örtlichen Orientierungsrichtungen nicht immer richtig liege… 😉 Ich war stolz auf mich… Neben den im Blog schon häufiger erwähnten Must-Sees (Unbedingt-Anschauen-Orte) wie Sears Tower, Buckingham Fontain, Marylin Monroe, Navy-Pier und Watertower-Place waren wir auf Wunsch von Tanja auch im Field Museum. Da Tanjas Sohnemann total auf „Nachts im Museum“ steht, war es natürlich Pflicht, hier ganz besonders viele Fotos zu machen. Ich fürchte, Tanja hat das ganze Museum nur durch die Kameralinse gesehen 😉 Diesmal war ich aber cleverer und ich kann daher einige Fotos präsentieren.

Etwas abseits des Mainstreams haben wir den Lake-Shore-Drive befahren (eine Stadtautobahn direkt am Ufer des Lake Michigan), haben einen tollen Nachmittag in Evanston bei einem Stadtbummel und im Bahái-Tempel verbracht. Außerdem hatten wir bei traumhaftem Wetter einen tollen letzten Nachmittag gemeinsam im Botanischen Garten (hier habe ich leider keine Fotos, noch nicht 😉 Ansonsten war das Wetter nicht ganz so gut wie für unsere früheren Besucherinnen, doch
a) zumindest können Tanja und Gabi sagen, sie haben die „Windy City“ so richtig WIIIIIIINDY erlebt und
b) immer, wenn es darauf ankam, also bei unseren Wanderungen und den Tagen, wo wir viel draußen waren, war es schön. Was will man mehr?

Einen laaaangen Tag waren wir natürlich Shoppen – das ist hier aber auch einfach verführerisch…. (Ich finde keine neuen „Ausreden“ mehr – Shoppen gehört einfach dazu!) Mittlerweile weiß ich (leider) auch genau, wo es die tollen Schnäppchen und guten Läden gibt, sodass wir gleich die zwei in der „Nähe“ liegenden Outlet-Malls abgegrast haben. Dazu kommt, dass natürlich ganz viele Mitbringsel zu besorgen waren und ich auch schon Richtung Weihnachtsgeschenke denke… So kann ich zwei Shopping-Resultats-Beweise präsentieren. Bild 1: Dinge, die wir NUR FÜR UNS eingekauft haben und Bild 2: ALLES, was Gabi, Tanja und ich in den 9 Tagen eingekauft haben. Es war ein Heidenspaß allein alles auf dem Schlafsofa zu drapieren;-) Noch lustiger war es, als wir daran gingen, aufzudröseln ob die Mädels die Zollgrenze (430 € pro Person) oder die Gewichtsgrenze (23 Kilo pro Person) überschreiten. Geholfen hat hier nicht wirklich unsere Personenwaage, die gesponnen hat und bei Tanja immer das in etwa richtige Gewicht, bei den Koffern und Gabi und mir jedoch utopische Zahlen angezeigt hat. Am Anfang noch zweifelnd: „Na gut, wir haben viel gegessen, vielleicht wiege ich jetzt wirklich 67 Kilo…“ Dann jedoch mit dem Gipfel von 104 Kilos für die gertenschlanke Gabi… Zum Schluss hatte ich Angst wir müssen den Notarzt holen, weil wir kaum noch Luft gekriegt haben vor Lachen…

Wie bereits angedeutet ;-), wir waren häufig gut essen, ein paar Mal hat auch Tom, der sonst recht busy rumgearbeitet hat at work ;-), uns begleiten können. Zitat der Beiden: „Wir hätten nie gedacht, dass es hier soviel leckere und auch frische Sachen gibt, nicht nur das Fast-Food-Zeug“. Naja, dazu muss man halt sagen, es lohnt sich, wenn man eine gute „einheimischen“ Führerin engagiert… 😉 Unser Lieblings-Frühstücksrestaurant in Chicago haben wir gleich zweimal besucht und Tanja und Gabi haben die Bedienung, die uns mit „Honey“ oder „Ladys“ angeredet haben, gleich mit Namen gekannt… Die gemeinsamen Wochenend-Unternehmungen mit Tom (Wanderung, Long Grove) haben wir in Extra-Artikeln beschrieben, und für unseren zweitätigen Ausflug ins „Back-Country“ (aufs Land) schreibe ich auch einen eigenen Artikel. Diesen hier will ich damit beenden, zu betonen, wie toll unsere gemeinsame Zeit war und wie glücklich ich mich schätze, solche Freundinnen zu haben! Ich mag mich hier wiederholen, aber gibt es was Schöneres als zu erfahren, dass Freunde für einen da sind, selbst wenn Sie dafür tausende von Meilen fliegen müssen?!? Gabi J. = Glückspilz! 😉

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