24.11.2011: Thanksgiving – und wir sind eingeladen…

Thanksgiving ist Amerikas höchster allgemeiner Feiertag. Weihnachten ist zwar auch wichtig, wird aber nicht von allen gefeiert. Thanksgiving hat sogar noch einen zweiten Feiertag verdient („Day after Thanksgiving“ genannt, also „Tag nach Thanksgiving“).

Und wir sind ganz überraschend eingeladen worden. Von Pat, einer netten Kollegin von Tom. Gabi war schon mal eingeladen und durfte damals Hund und Katz streicheln sowie Pats Mann Barry und ihre beiden Söhne kennenlernen.

Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt. Die ganze Familie ist eingeladen (insbesondere Pats 3 Brüder mit Familien), die Mutter … und wir. Was für eine Auszeichnung.

Ich mach mich gleich mal nützlich und helfe die drei, also *D*R*E*I* Truthähne mit zu zerlegen. Zwei Zwölfpfünder, die kreolisch gewürzt und vor der Garage fritiert wurden, ein 19 Pfünder, der erst eingelegt und dann im Ofen traditionell geröstet wurde. Weiterhin gibt es Essen, dass der Tisch sich biegt (um genau zu sein ist er eigentlich zu klein, dass auch die Kommoden etc. als Essensablage herhalten müssen): Kartoffelpüree, ein grüner Bohnenauflauf, scharfe Süßkartoffeln, süße Süßkartoffeln, Brötchen, die Truthahnfüllung, dreierlei Cranberries (sowas wie Preiselbeeren) und einen gemischten Salat (mit Trauben, Blauschimmelkrumen und einem frischen Zitronen-Orangen-Dressing) – den Salat haben wir beigesteuert.

Das Essen ist lustig, vor allem als Pats drei Brüder anfangen Geschichten aus ihrer Jugend zu erzählen.

Nach dem Essen habe ich die Chance gaaaanz altes (und in den tiefsten Kammern des Hirns weggepacktes) Wissen auszugraben. Wir spielen Tischtennis. Ich habe schon in Pats Einladung von „Ping-Pong“ gelesen, so dass ich tatsächlich meine eigenen Schläger mitgebracht habe. Das sorgt nicht nur für Erstaunen, sondern auch für ein vertrautes Gefühl und so kommen nach gar nicht all zu langer Zeit die Schläge auch wieder ganz passabel. Zumindest so gut genug, dass alle gegen mich spielen wollen – und meist auch verlieren. Sams vielleicht 10 jähriger Sohn spielt seit ca. einem Jahr und macht mir echt Kopfzerbrechen. Ich gewinne zwar, aber es ist nicht einfach. Ich hoffe nur, dass dieses Talent gefördert wird.  Barry (Pats Mann) jedenfalls läd mich gleich mal zum freitäglichen Tischtennisspielen in Vernon Hills ein. Mal sehen, ob wir das vor Weihnachten noch hinbekommen…

Nachtisch ist in Form von (meist gekauften) Kuchen auch vorhanden, doch will irgendwie nicht mehr all zu viel in den Magen passen, nachdem „aus versehen“ das x.te Stück Truthahn von Pats Bruder auf meinen Teller bugsiert worden war 🙂

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