Was kann man über Schnee schreiben?

Nachtrag zu unserem Ausflug nach Galena: Während der Hinfahrt haben Gabi und ich uns schon überlegt, dass wir mal irgendwann etwas über Schnee schreiben müssen. Klingt langweilig. Ist es vielleicht auch. Aber entscheidet selbst.

Denn Schnee, wie wir ihn teilweise schon im letzten Winter erlebt haben und vorallem in diesem Winter erleben, haben wir beide in unserem Leben noch nicht gesehen. Den Schnee hier mit dem aus Deutschland zu vergleichen ist wie Salzkörner mit Tischtennisbällen in eine Kategorie zu packen. Wenn es hier schneit ist der Schnee unglaublich fein, gleicht eigentlich schon eher einem Pulver als Schneeflocken. Wenn wir nicht wüssten, dass Schnee eigentlich nur Wasser ist, das sich nicht warm genug angezogen hat, würde ich behaupten, dass unser Schnee keinerlei Feuchtigkeit besitzt. Er fällt zu Boden und bleibt dort liegen, bis die nächste noch so leichte Windböe ihn wieder aufwirbelt.

Das sorgt dafür, dass, wenn man besonders nach einem solchen Schneefall mit dem Auto fährt und z.B. ein Windhauch über eine freie Fläche einsetzt, man sich unversehens in einer weißen Wolke – fast einem Whiteout – wiederfindet und die Sicht von „klar“ auf „kaum noch was zu sehen“ und zurück in Sekunden wechselt.

Bis der Schnee zumindest angeschmolzen ist, wiederholt sich dieses Schauspiel dann mit jedem Windhauch…

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