20.05.2012: Nord, Ost, West und Süd

Heute gibt es erst um 9 Uhr Frühstück. Da wir ja gestern mit den Hühnern ins Bett gefallen sind (ja, es gibt bei diesem Vergleich einen Haken äh ein Stängchen), stehen wir auch mit den Hennen auf und nutzen die Zeit vor dem Frühstück, um gleich zwei Punkte auf Gabis Tagesplanung abzuhaken: Östlich von Sturgeon Bay ist noch ein Lighthouse, das Toms Aufmerksamkeit gefunden hat. Es ist von der U.S. Coast Guard Station und um 7.45 Uhr sind wir seltsamerweise ganz allein dort. Wir genießen die friedliche Morgenstimmung, bevor wir, vor den Schnaken flüchtend, Richtung Kaffee hechten. Nein, noch nicht der Frühstückstisch, der Norden, der Door County Coffee and Tea Shop steht auf dem Programm. Dort gibt es den leckeren Kaffee mit den verschiedensten Aromen. Nachdem meine Mama und meine Schwester letztes Jahr begeistert waren von diesem, werden einige Packungen eingepackt. Schon losgefahren, zieht mich Tom damit auf, dass ich seine Eltern vergessen hätte. Das lass ich mir nicht nachsagen. Also nochmal zurück. Hinweis für Hedy und Eberhard: Beim nächsten Mal mehr schwärmen, damit ich mich daran erinner’, ob er euch geschmeckt hat 😉

So, jetzt ist Zeit fürs Frühstück (auch wenn wir eigentlich nicht hungrig sind, irgendwie ist dieses Wochenende ein Fressgelage). Diesmal ist der ganze Tisch voll und wir alle stellen uns vor, bevor wir uns in ein Vanilleparfait mit Früchten legen. Den Cranberry-Bananenmuffin lassen wir uns wieder einpacken, denn heute gibt es eine Riesenportion French toast mit Kirschen. Fein! Selbst Tom, der eigentlich Süßgerichte zum Frühstück verschmäht, isst zumindest mehr als die Hälfte, während wir uns mit einem jungen Pärchen übers Klettern und das Door County unterhalten.

Wir fahren Richtung Westen los und unser erster Stopp ist auch nicht weit von Sturgeon Bay entfernt: Der Potawatomi State Park. Auch hier gibt es einen 75 Fuß hohen Aussichtsturm, den wir ersteigen. Heute spüren wir durchaus die Oberschenkel! Wir sehen auf die verschnörkelte Greenbay-Küste mit zwei kleinen Inseln. Das Wasser sieht super flach aus am Rand der Bucht. Als wir Kajaks sehen machen wir uns eine mentale Notiz: Das ist ein Plan für das nächste Wochenende hier… Für heute jedoch schlagen wir die Tür zu (aufgemerkt! 😉 ) und fahren strikt Richtung Süden. In Cedarburg, einer von Deutschen gegründeten Kleinstadt, machen wir 1 Stunde Pause und schlendern die historische Steinhäuserreihe (hier eine Attraktion) mit lauter hübschen Gallerien, Krusch- und Geschenkeläden entlang. Was sollen wir sagen: Auch Gabi wird wieder mal fündig 😉 Leider ist es heute ziemlich stickig und heiß. Sobald wir unser Eis aufgeschleckt haben, das noch für etwas Kühlung sorgt, wird es unerträglich heiß und so packen wirs und schwingen uns endgültig Richtung Burbs (= Suburbs = Vorstadtwohnsiedlung = derzeitige Heimat der Jachmanns).

Noch eine Anekdote: Gabi bestellt 1 scoop=Kugel Eis. Nach 2 Kugeln schreit sie: REICHT! Auch Tom bestellt 1 Kugel, er bekommt 3 2/3 deutsche Durchschnittskugeln Eis. So schmilzt unser Schlemmerwochenende zu Ende… Ab morgen gibt’s Salat!

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