Zurück im Arbeitsleben

Seit dem Weihnachtsurlaub hatte ich 13 Bewerbungen geschrieben und gemailt (geht ja alles übers Internet heutzutage). Gewissenhaft wie ich nun mal bin, habe ich mich nur dort beworben, wo ich mir wirklich vorstellen könnte zu arbeiten. Also hab ich vorher 8 Recherchen über die entsprechenden Unternehmen durchgeführt und meinen Lebenslauf genau auf die Anforderungen hin angepasst, die jeweiligen Kernkompetenzen besonders  betont. Dann hieß es warten. Und warten… Vorstellungsgespräche, unter anderem auch bei Toms Firma, wurden von uns wie Etappensiege gefeiert, doch nach Absagen war ich noch viel deprimierter als VOR dem Vorstellungsgespräch. So hab ich darüber gar nichts hier geschrieben – ich wollte Euch nicht auch noch runter ziehen. Die Ratschläge von Freunden ala „Genieß doch Deine freie Zeit, das kommt so nie wieder…“ waren zwar im Kern richtig – aber ich hab schnell festgestellt, dass mir das Genießen schwerer fällt als vorher gedacht… Freizeit ist halt nur Freizeit, wenn man vorher NICHT frei hat…Ich hatte mich ja mit College-Kursen und Büchern geistig fit gehalten – doch diese spezielle Erschöpft- und Zufriedenheit wenn man z. B. Arbeitsprojekt oder eine Arbeitswoche hinter sich hat und sich aufs wohlverdiente Wochenende freut – die fehlt einem ohne festgelegte Arbeitszeiten…

Doch all das ist Schnee von gestern: Gabi is back in business!!!! Natürlich über Beziehungen, wie soll es anders sein: Der Ehemann einer Arbeitskollegin von Tom arbeitet derzeit als Recruiter (Personalvermittler) für die zweitgrößte lebensmittelproduzierende Firma dieses Planeten. Diese teilt ihre Firma aufgrund der vielen Zukäufe der letzten Jahre (u. a. die Schoki mit der lila Kuh…) in zwei Divisionen und braucht daher USA-weit 500 neue Stellen. Und somit auch Unterstützung in ihrer Personalabteilung. Und DORT arbeite ich jetzt seit 12 Tagen. Zwar nicht direkt bei der Firma, sondern bei einer Zeitarbeitsfirma, doch da bin ich in guter Gesellschaft: 90% der Personalabteilung besteht aus sog. Contractors… Dass grad in der Personalabteilung mit Leiharbeitern gearbeitet wird, finde ich zwar sonderbar – doch ich will mich nicht beschweren: Ich habe meine Chance erhalten und nutze sie! Die Firma hat sogar akzeptiert, dass ich ja bald erst mal 3 Wochen Urlaub nehme! Der ist zwar unbezahlt, so wie es natürlich auch keine bezahlte Krankheit oder Versicherungen gibt – doch wer will hier so wählerisch sein oder gar nach Arbeitsschutzgesetzen fragen… 😉 Dafür ist das (nach geleisteten Stunden ausbezahlte) Gehalt für diesen Einsteigerjob nicht schlecht – und ich kann endlich wieder VON MEINEM GELD shoppen gehen! Juhu!

Was ich eigentlich tu in der Arbeit? Dass erzähl ich Euch ein andermal….

Herzliche Grüße von der busy Personalerin

Gabi

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