12.07.2012: R&D Picnic oder Volleyballchampions!

Jedes Jahr im Sommer veranstalten wir bei uns im Geschäft ein Picnic im nahen Forest Preserve. Letztes Jahr war die Anzahl der Teilnehmer leider weit hinter den Vorjahren, den Anmeldungen und unseren Erwartungen zurückgeblieben. So haben wir uns dieses Jahr Neues einfallen lassen. Wir veranstalten Team Events mit dem Foto des Siegers auf einer Ruhmestafel. So melden sich 13 Teams (bestehend aus je 2 Spielern) für das Bean Bag Toss Event (in USA rangiert das Spiel knapp hinter Football) sowie 6 Mannschaften (mit je 6 Spielern) für das Volleyball-Turnier an. Wir haben auch ein Waterballoon Toss Event, Musik, vieeeel zu Essen und so kommen mehr Teilnehmer wie seit Jahren. Wir haben scheinbar den allgemeinen Geschmack getroffen…

Im Einzelnen zu den vorolympischen Disziplinen:
Bean Bag Toss habe ich schon mal vor langer Zeit beschrieben: Je vier mit Bohnen gefüllte Beutel werden hier aus einer Entfernung von 26 Fuß (ca. 9 Metern) auf ein leicht schräges Brett mit einem Loch in der Mitte geworfen. Die Schwierigkeit ist schon mal das Brett zu treffen, doch noch schwieriger ist es die Säckchen darauf zum Stoppen zu bringen, denn nur ein Säckchen, das auch liegen bleibt bringt einen Punkt. Versenkt man gar das Säckchen in dem Loch, gibt es drei Punkte. Ich spiele hier nicht im Turnier mit, so kriege ich nur am Rande mit, dass zwei Gäste aus unserem Schweizer Hauptquartier das Turnier gewinnen – warum auch immer. Es beginnen schon Planungen, wie diese nächstes Jahr zur richtigen Zeit für eine Titelabjagung wieder im Lande sein können.

So als Zwischenevent gibt es dann den Waterballoon Toss. Dieser ist ganz einfach und endet in der Regel damit, dass einer nass wird. In einer langen Reihen stehen sich die Partner gegenüber und werfen sich einen Wasserballon zu. Danach gehen sie einen Schritt nach hinten und werfen erneut. Teams deren Ballon platzt fliegen aus dem Rennen. Tom Powers und ich sind zwar unter den letzten fünf Teams noch mit dabei, doch aus unerfindlichen Gründen will Tom P. nicht nach meinem ultra schlecht und viel zu kurz geworfenen Wasserballon hechten 😉 Dabei stehen wir doch zu diesem Zeitpunkt gerade erst mal ca. 10 Meter auseinander… wir müssen wohl für nächstes Jahr noch üben. Völlig überraschend – und wohl auch getrieben durch die brütenden 30+ Grad Celsius Temperaturen endet diese olympische Probedisziplin in einem wilden Wasserballon-Kampf, von dem ich leider keine Erfrischung abkriege – liegt es am Director Posten oder den Wurfkünsten meiner Kollegen?

Nebenbemerkung: Schon bei meiner Ankunft an unserer Partylocation (einem riesigen Dach über Tischen und Bänken mitten im Wald) versuche ich mir mit einem Wasserballon Abkühlung zu verschaffen, werfe diesen hoch in die Luft und lasse ihn auf meinen Kopf krachen. Ergebnis: Der Ball prallt von meinem Schädel völlig unversehrt ab und zerplatzt am Boden. Ein Zeichen von oben, dass mir jetzt wirklich langsam die Haare ausgehen?

So bringt mir Mary den letzten heilen Wasserballon, den ich mir dann eigenhändig auf meiner Stirn (zu ihrer völligen Überraschung) zerschmettere. Ahhhhngenehm.

Jetzt zum letzten Sportevent. Ich selbst spiele beim Volleyballturnier mit. Das Team mit dem klingenden Namen „Over .NET 6.0 Service Pack 1“ hat mich dankenswerter Weise aufgenommen. Alles ist improvisiert, von den Volleyballstangen, dem viel zu niedrigem Netz, den viel zu kurzen Seilen für die Linien bis hin zu den Halterungen für fehlende Heringe. Doch das tut dem Spaß keinen Abbruch und so spielen wir uns ins Finale wo wir letztlich souverain 🙂 gegen die Async Debuggers 23 zu 21 gewinnen. Das war eine echte Gaudi – schon Minuten nach den Spielen ist mir klar, dass ich das wohl in der Nacht und dem nächsten Tag noch bereuen würde. Ich nenne jetzt einfach mal die Körperteile die mir nicht weh getan haben: Beide Ohrläppchen.

Leider muss ich auch zugeben, dass diese gekühlte Cranberry-Limonade extrem gut schmeckt – warum sie wohl „Mike’s Hard Lemonade“ heißt? Und wenn man zwei trinkt, sind das dann 10% Alholol?

Danach fordere ich noch meinen Chef und Tom Naylor zu einem Bean Bag Toss Duell, mit mir spielt Steve. Nach unserer harten Niederlage meint Joe trocken: „The only things we had on the South side were Bean Bags and guns…“. Wäre also auch geklärt, dass er das wohl schon häufiger gespielt hat 🙂

Irgendwann taucht dann auch Gabi auf und wir beenden den Abend bei Sonnenuntergang (da macht nämlich die Forest Preserve zu und wir müssen raus sein).

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