Donnerstag, 26.07.2012 – Erst hoch, dann wieder runter…

Das Frühstück im Moss Mountain Inn hält für uns heute einen mexikanischen Frühstücks-Wantan, Polenta und einen Zitronenkuchen bereit. Dazu gibt es einen gemischten Fruchtsalat. So gestärkt entscheiden wir uns nach längerer Diskussion für eine Tageswanderung. Es ist gar nicht so einfach hier im Westteil noch eine zu finden, die für uns passt (nicht zu steil oder zu lang, nicht in der totalen Sonne etc.). Wegen des Baustellenstaus wollen wir auch nicht mehr in den Ostteil des Parks fahren. Schließlich entscheiden wir uns für den Snyder Lake, eine 15km-Wanderung, die uns ca. 700 Höhenmeter in die Berge bringen sollte. Am Anfang ist der Waldweg noch recht gut ausgebaut, ist er doch Ausgangspunkt für 4 verschiedene Wanderungen, unter anderem für das Sperry Chalet, wo wir vor vielen Monaten leider schon zu spät dran waren ein Zimmer zu kriegen. Hier wimmelt es um den Weg herum von Huckleberries, andere füllen damit locker ihre leeren Wasserflaschen. Kaum haben wir aber unsere Abzweigung zum Snyder Lake genommen, wird der Weg schmal und wir kämpfen uns häufig durch schulterhohe Pflanzenfronten. Der Weg geht immer leicht bergan, durch ein altes Geröllfeld, immer wieder durch Pflanzendickicht, bis wir am Ende endlich den Snyder Lake durch die Bäume blitzen sehen. Deutlich kleiner wie der Avalange Lake liegt der See ruhig vor uns, Rudel an kleinen Fischen schwimmen im klaren Wasser. Wir setzen uns an dessen Rand und essen das mitgebrachte Mittagessen vor allem bestehend aus kalter Pizza und Äpfeln.

Der Rückweg bergab geht dann schneller – und auch leider schnell auf die Knie. Tom, dessen Knie im Augenblick eh regelmäßig weh tun, versucht mit den Wanderstöcken die Knie zu entlasten. So kommen wir nach insgesamt 6 Stunden später wieder am Auto an. Wir halten am Rückweg am Apgar-Village, eine Touri-Ecke im Park, wo wir Erinnerungen und Mitbringsel shoppen. Tom bekommt von Sandra und Alex eine Bärenglocke geschenkt – wahrscheinlich, damit er sich künftig das “Bär, Bär, Bär” von Gabi nicht mehr anhören muss. Wir kühlen uns innerlich mit einem Blutorangen-Smoothie und drei “kleine” Eiscremeportionen am Ufer des Lake McDonald, wo die Mädels auch noch äußerliche Kühlung erlangen, indem sie ein letztes Mal ihre Füße ins kühle Nass stecken.

Zurück im Inn vernichten wir die Reste an Essen, die wir schon seit geraumer Zeit im Auto mit uns herum fahren – was im Detail Instant-Nudel-Suppen für Gabi, Sandra und Alex bedeutet und für Tom Salami und Käse ohne Brot.

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