10.07.2013: Und die Fahrt geht weiter

Heute steht der zweite Teil der Fahrt nach Norden auf dem Programm. Und den überspringen wir einfach mal in unserem Bericht und beginnen erst wieder zu erzählen, als wir versuchen den größten Disc Golf Platz der Welt zu finden. Dieser ist hier so gut versteckt, dass wir ohne die Vorarbeit zu Hause ihn nie gefunden hätten. Und selbst dann ist die direkte Straße gesperrt und wir werden auf einem Umweg über Lehmstraßen zum Disc Golf Zentrum der Welt geleitet. Highbridge, so heißt die gesamte Anlage, hat 6 Disc Golf Kurse mit je 18 bis 27 Löchern. Hier wurden selbst schon Weltmeisterschaften vor einigen Jahren ausgetragen. Umso mehr könnt ihr Euch unsere Überraschung vorstellen, dass wir hier außer wenigen heruntergekommen Bretterbuden kaum Infrastruktur finden. Wir zahlen unseren Obolus in einer Bretterbude ohne Mitarbeiter – eigentlich stecken wir nur einen Schein in einen Umschlag und schieben diesen in eine Metallbox. Wir haben uns gerade für einen der Kurse entschieden als doch noch jemand auf einem ATV auftaucht und uns einen der „kurzen“ Kurse empfiehlt. Landschaftlich ist der Platz super gelegen, mitten im Wald, die Wege und „Greens“ sind meist ganz gut gemäht. Wenn da nicht die Bäume wären. So suchen wir nicht nur einmal nach dem nächsten Abwurf, und wenn wir ihn gefunden haben ist meist die Frage, an welchem der Bäume die Discs als erstes hängen bleiben, meist gefolgt von fluchen und durch das dichte Unterholz schlagen um die Discs wiederzufinden. Wir haben jedoch Spaß, sind aber nach 18 Loch froh wieder am Auto angekommen zu sein, wo wir immer noch die einzigen Besucher der Anlage sind.

So fahren wir weiter zu unserer Unterkunft mit einem kurzen Essensstop bei einem Mexikaner in Ashland. Hier überschauen wir eine Bucht des Lake Superior in der das Wasser von den Regenfällen der letzten Tage so aufgewühlt ist, dass wir über eine braune Brühe blicken – hoffentlich ist das an unserem Ziel besser.

Dieses ist leicht außerhalb von Bayfield ein großes Holz-Cottage mitten im Wald. Hier haben wir mehr als genug Platz für uns. Ein zweistöckiges Wohnzimmer, eine größer als unsere eigene und ein mit Mückengittern umgebener Wintergarten. Hier können wir es ein paar Tage aushalten. Der Lake ist ein Fußmarsch von 2 Minuten entfernt.

Tom fährt mit den beiden Ladies in den Ort einkaufen während Marc und Uwe schon mal zum nahe gelegenen Yachthafen pilgern. Danach schauen auch wir noch einmal kurz zum Lake, wo Gabi und Petra ihre Füße im Wasser des Lake Superior kühlen.

Einige Brett- und IPad-Spiele später gehen wir auch schon schlafen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Besuch, Wisconsin veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s