01.09.2013: Giant and Gorgious (gigantisch und wunderschön) – Teil 1

Wie bereits gestern angekündigt, serviert die Gastgeberin heute morgen ein süßes Frühstück. Gut für uns Mädels, schlecht für Tom. Er isst nur seine 2 englischen Frühstückswürstchen, die auch noch (typischer Fall von Murphy’s law) salbeiverseucht sind. Er verpasst leckeres French Toast, zuckerglasiert und mit eingekochten Apfel- und Bananen gereicht sowie frische Früchte und Cerialien. So sitzt er denn auch erst mal leicht grummelig im Auto. Seine Laune bessert sich aber schnell, als wir in das Nationalparkgebiet kommen und klar wird, dass die Dürre dieses Jahr dem saftigen Grün – zumindest für unsere Augen nicht ersichtlich – noch nichts anhaben konnte.

Wir parken am Visitor Center und laufen schnell den nur 0,8 Meilen langen „Hall of Mosses“ trail. Kicher… Die Wahrheit ist weit davon entfernt. Wir sind fasziniert von der Natur um uns herum und hängen bereits an der ersten Brücke (dort wachsen in einem klaren Gebirgsbach super saftig-grüne Algen) 10 Minuten, um die perfekte Einstellung zu erhalten. In diesem Stil geht es weiter. Anne (die gerade nicht mitschreibt) wirkt zunehmend leicht ungeduldig, denn wir finden einfach an jeder Ecke ein neues, noch grüneres Motiv. Vielleicht mag sie ja einen Kommentar dazu schreiben? Moos- und flechtenbewachsene Bäume und umgefallene Stämme, Riesenkleeblätter, Pilze. Dazu diffuses Waldlicht mit Sonne statt dem von Tom herbei gewünschten Regen. Ja ok, wir können hier nicht wählerisch sein. Regenwald bei Sonnenschein – ist auf jeden Fall auch ein Erlebnis!

DSC_4967_HDR2

Nach einem Pitstopp gehen wir einen 2. Rundweg, der uns an ein teilweise trockenes Flussbett führt. Große Kiesel laden uns ein, darüber zu kraxeln und größere Pfützen mehr oder weniger elegant auf herausragenden Kieseln zu überqueren. Der Fluss selbst fließt noch richtig stark. Ihn überqueren wir dann doch nicht, doch wir üben Weitwerfen und die Seele baumeln lassen. Am Rückweg dann auch noch „Füße trocknen lassen“, denn eine Person, die hier sicherlich nicht namentlich genannt werden will, rutscht natürlich doch noch vom Kiesel und kriegt nasse Strümpfe.

DSC_5055

DSC_5085_HDR2

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Besuch, Wandern, Washington veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s