01.09.2013: Giant and Gorgious (gigantisch und wunderschön) – Teil 2

Nach all dem wilden Wald wollen wir weit weg gen Westen (ich habe meine Alliteration-Lektion von Anne gelernt). Es gibt viele Strände im Staate Washington, und wir entscheiden uns für den Rialto Beach. An diesem kann man entlang Treibholz und verstreuten Felsen etwa 1,5 Meilen bis zu einem großen Felsblock wandern, der eine natürliche Felsbrücke hat. Soviel der nüchternen Beschreibung. Dieses Fleckchen Erde ist WUNDERSCHÖN!. Schon unser Picknick mit den mexikanischen Resten, auf einem riesigen Treibholz-Baumstamm sitzend und auf den gigantischen Pazifik mit großen, rollenden Wellen blickend, ist kaum zu übertreffen.

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Halt, doch – mit Schwärmen von Pelikanen in Formation, die tief entlang der Wellenbrechlinie fliegen und nach Fischen Ausschau halten. Mit gefülltem Bauch und mit einem vor Glück überschäumenden Herzen spazieren/wandern wir also los. Ich habe meine Wasserschuhe angezogen, da ich es LIEBE, in den heran brausenden Wellen zu laufen. Das bringt mir zwar 3 Blasen ein, doch diese nehme ich gern in Kauf für das Vergnügen, im Wasserschaum zu planschen und die Kraft des Ozeans am eigenen Leib zu spüren. Die anderen 2 sind mehr oder weniger vorsichtig und wollen keine nassen Füße bekommen, doch sie laufen ebenfalls noch auf feuchtem Boden, da dieser ja fester ist als der lose Sand. Bei Anne resultiert das bald in nassen Füßen und Hosen.

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Bald erreichen wir die ersten Felsen und klettern darauf herum, finden Seeanemonen und tolle Seesterne. Vor lauter Begeisterung merkt Tom nicht mal, dass er sich die Wade aufschürft. Er ist in seinem Fotografen-Element. Anne entpuppt sich dagegen als (Küsten-)Gämse und klettert mit einer Leichtigkeit über die Steine, die über und über mit Muscheln und korallenartigen Gewächsen bewachsen sind. Am Ziel der Wanderung können wir ohne Probleme auf dem Felsen unter dem Arch (Steinbogen) hindurch klettern. Als wir nach weiteren Erkundigungen zurück klettern, merken wir schon wie die Flut Teile des Felsens umspült. Eine Stunde später, und wir wären nicht so leicht zum Arch gelangt. Doch wie schon erwähnt – wir sind ja Glückskinder, die mit einem Eis als Abendessen auf der Veranda des Hauses die Abenteuer des Tages feiern. Als Tom ins Bett will, führt Anne mich noch weiter in die Twighlight-Welt ein. Da sie in ihrem eigenen Zimmerchen auch Fernseher und DVD-Player hat, schauen wir uns den letzten Kinofilm der Serie an. Bequem im Bett aneinander gekuschelt lassen wir Vampire um ihr Leben kämpfen während wir uns über die geistreichen Dialoge amüsieren und alle zwei Minuten „Ach Edward“ schmachten :-).

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