14.12.2013: Le Colonial und noch einmal das CSO

Gabis Kulturherbst geht in die nächste Runde. Auf unsere Initiative hin (auf welche auch sonst), hat sich tatsächlich eine Gruppe an Musikliebhabern gefunden, die mit uns das Chicagoer Symphonieorchester genießen wollen. Natürlich sind Cat und John mit von der Partie, auch Steve, der beim letzten Mal ja mitgesungen hat ist auf Bewährung dabei. Dazu kommen noch Jack und Emily.

Das Wetter ist noch Stunden vorher gruselig, doch es klart etwas auf, so dass wir doch mit zwei Autos in die Stadt fahren. Beim Parken machen wir dann eine solche Schnappe ($35 Parkgebühren), dass wir erst einmal etwas schlucken. Am besten Alkohol, was wir uns in der nächsten Bar genehmigen 🙂 Die Ausrede ist einleuchtend: Unser bestellter Tisch ist noch nicht bereit. Doch früh genug sitzen wir in einem genialen Ambiente unter Palmen beim Essen. Le Colonial ist ein Vietnamese und versprüht sehr glaubwürdig den Charme alter Hotels in den Kolonien. Besonders Emily, ihres Zeichens Französin, ist happy denn diese Küche erinnert sie an ihr Heimatland, das von vietnamesicher Küche scheinbar stärker geprägt war als wir so wussten. Tom ist über seine Shrimps und japanischen Aubergine in Kokos-Curry-Soße eigentlich nur deswegen traurig, weil viel zu wenig dieser einmaligen Aubergine im Gericht war – wer braucht schon Shrimps! 🙂

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Danach entscheiden wir uns für die U-Bahn, um nicht weiteres Geld für das Parken zum Fenster rauszuhauen. Auf dem Weg zur nächsten Haltestelle haben wir dann noch einige wirklich schöne Blicke auf das verschneite weihnachtliche Chicago

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Gerade rechtzeitig kommen wir beim CSO an. Vor der Pause hören wir Antonín Dvořák, Husitska Overture, Op 67. Dvořák hält sich einfach nicht mit den leisen Tönen auf 🙂

Carlos Chavez, Piano Concerto, unser Tip für heute für alle, die ihren Horizont erweitern wollen. Nach Meinung einiger unserer Begleiter „war das gar nix“, doch nicht jedes Stück muss harmonisch sein und die Klavierperformance war atemberaubend. Eine eigene Seitenumdreherin hatte Schwerarbeit zu leisten. „Reichen“ zwei Seiten Noten normalerweise für so ca. 2 Minuten muss sie in diesem Stück alle ca. 20 Sekunden umblättern.

Und das Hauptstück des Abends ist Modest Mussorgsky / Maurice Ravel – Pictures at an Exhibition (Bilder einer Ausstellung)

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