Ab in die Schweiz

Wie die meisten ja wissen, hat es mich nun nach einem 1 jährigen Ausflug zur Medizintechnik in Erlangen in die Schweiz verschlagen. Ich habe ab dem 1.5. die Leitung der SW Entwicklung bei der Gebäudetechnik übernommen. Letztlich ein ähnlicher Posten wie in der USA, nur jetzt im Hauptquartier in Zug (Schweiz).
Zu Beginn werde ich immer wieder pendeln, auch Gabi wird mal kommen und vielleicht kommt die Gabi auch mal für länger nach, das werden wir noch sehen…
Ich bin am Sonntag den 26.4. so gegen 13:30 Uhr in Nürnberg los gekommen. Ein Kollege hatte mir die Route A6, dann die A7 über Ulm bis runter zum Bodensee empfohlen. Er meinte, man könne dort entweder durch 10 km Österreich fahren (wozu man dann eine Vignette braucht) oder einfach durch Bregenz – sei kein großer Umweg.
Nun, Bregenz an einem ruhigen Sonntagnachmittag hat sich dann mal als Dauerstau herausgestellt und ich habe mich für die Umfahrung von Österreich ewig anstellen müssen. Einmal und nie wieder.
Die 80 Euro für eine österreichische Jahresvignette sind für das nächste Mal gut angelegt…
Nach knapp 4.5h (trotz des Staus in Bregenz) bin ich dann an der ersten Unterkunft für eine Woche im Eierhals in Oberägeri, so ca. 18 km weg von Zug am Ostende des Ägerisees gelegen (350 Höhenmeter über dem Zuger See an dem Zug liegt). Der Ägerisee wird auch als Perle des Kanton Zug bezeichnet… und viele deutsche Kollegen ziehen vor allem nach Unterägeri „weil man sich so die Schweiz vorstellt“.
Der Ägerisee vom Eierhals aus gesehen
Montag war ich dann zu Gast im R&D Management Forum, dass alle 6 Monate alle R&D Leiter der BT zusammenbringt. Ein super Start alle Roadmaps zu sehen (Products, Tools, Processes, Architecture…). Das ging dann Dienstag weiter und ich war bis Mittag dabei.
Ein großes Hallo, ich kenne ja fast alle Entwicklungsleiter der BT, war ja als Vertreter der USA schon mal dabei.
Dienstag habe ich dann meine Aufenthaltsgenehmigung beim Amt für Migration in Zug beantragt. Nur 1 Schalter offen, 2 Leute vor mir, ich war dort nach 5 Minuten wieder raus (die Genehmigung solle dann nach 2 Wochen kommen – war schon nach 3 Tagen im Briefkasten). Und ich wurde superfreundlich begrüßt mit „willkomme in der Schwiez ich huffe Sie fühle sich da wohl“.
Weiter um ein Bankkonto zu eröffnen. Die ersten 3 Banken haben es abgelehnt, so lange ich noch keine Aufenthaltsbewilligung vorlegen kann. Die vierte Bank (Zuger Kantonalbank) war das gar nicht wichtig (soll ich halt mal nachreichen). Und nachdem ich nur Gutes von denen gehört habe bin ich da jetzt also Kunde.
Habe ich schon erwähnt, dass ich jetzt ein Konto in der Schweiz habe 🙂
Den Mittwoch habe ich dann genutzt um durch die Gegend zu fahren und mir die Orte anzuschauen, die meine Kollegen mir als mögliche Orte für eine dauerhafte Unterkunft empfohlen haben: Oberägeri, Unterägeri, Baar, Wiel, Hünenberg See, Cham, Steinhausen und natürlich einige Ortsteile von Zug (wie zum Beispiel Herti).
Der Tag war dafür ideal geeignet:

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Dann am Nachmittag und am nächsten Tag habe ich versucht Online etwas zu finden und hatte festgestellt, es gibt in dem von mir gesetzten (wirklich großzügigen) Preisrahmen und den Ortschaften nur eine überschaubare Anzahl an interessanten Objekten. Wie die Kollegen schon angedroht haben bilden sich dort Schlangen an Interessenten, die sich dann um die Objekte schlagen. Das wird ja noch spannend. Ich sehe mich schon auf einer Feldliege in meinem Büro kampieren…
Wie es weiter geht kommt dann die nächsten Tage…
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