30.04.2015: Einzug ins Büro

Am Donnerstag bin ich schon mal stilles(?) Mäuschen in einigen Meetings und kann auch schon meinen Laptop übernehmen. Auf die Frage, was denn das Passwort sei werde ich blass: „Das alte. Wir haben alles aus Deutschland übertragen“. Nur wollte mir peinlicherweise partout dieses nicht mehr einfallen. Zum Einen hatte ich schon die damit besetzten Ganglionen freigegeben, zum Anderen musste ich es aber auch noch in den letzten Tagen vor meiner Abreise noch mal ändern… also quäle ich mich durch die langwierige Passwortresetprozedur, die nur ein kleines Teufelchen erfunden haben kann, so scheint es mir. Erstaunlicherweise habe ich dann auch sofort Zugriff auf meine Mails und auch meine Lifetime-Email-Address ist schon umgezogen. Wow. Das hat beim Wechseln aus der USA nach Deutschland ganze 4-5 Wochen gedauert. Ich bin beeindruckt.

Auch alle anderen Sachen sind schon da, wie Monitor, Maus etc. Ich baue das meiste davon schon mal in meinem Büro auf, bis ich für die Meetings unterbrochen werde. Naja ich kann das ja morgen noch fertig machen… Am nächsten Morgen sind dann alle Kartons verschwunden – bereits entsorgt. Ich werde wohl nie erfahren, welches weitere Equipment ich nicht mehr in der Lage war, aus der Verpackung zu retten. Aber wie an einem der nächsten Tage jemand sagen sollte, in der Schweiz sind vor allem 2 Begriffe zu lernen: Obligatorisch und reglementiert. Ich vermute es ist obligatorisch, dass man Pakete gleich am ersten Tag auspacken muss und reglementiert, dass leer erscheinende Kartons keinen 2. Tag liegen bleiben dürfen.

Was auf jedenfall weg war, ist der Zettel auf dem das Standard-Festplattenverschlüsselungspasswort meines Rechners stand… zum Glück scheint das immer dasselbe zu sein und ein Kollege konnte mir damit aushelfen…

Bilder von meinem Büro werde ich mal irgendwie nachliefern, aber es ist sehr hell, ich habe 2 Pflanzkästen geerbt, leider ist es am allerletzten Ende der Entwicklung, so dass ich zu meinem Chef (der am anderen Ende sitzt) eine kleine Wanderung in Kauf nehmen muss. Und genau vor meinem Fenster ist eine heftig befahrene Straße und genau gegenüber baut man ein neues Haus… ruhig ist es also nicht gerade.

Dafür wurde ich allerliebst empfangen:

20150504_071221

Und sogar ein kleines Geschenk steht bereit (wie ich gehört habe, hochprozentiges). Der Turm ist der berühmte Stadtmauerturm von Zug:

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Habe ich schon erwähnt, dass meine Sekretärin sich um alles kümmert und mir so den Einstieg noch einfacher gemacht hat. Die nächsten Tage hat sie aber noch einiges zu verdauen, denn ich bombardiere sie erst mal mit Aufgaben… (nachdem mein Vorgänger eher wenig delegiert hat, hat Sie sicher schon festgestellt, dass ich da anders bin :-))

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