01.05.2015: Offizieller Beginn und Einzug ins Übergangsapartment

Vorbei ist es mit dem Blick über den Ägerisee nach dem Aufwachen. Heute wird wieder alles ins Auto verladen und wie schon die letzten Tage in der Firma geparkt. Habe ich schon eigentlich erwähnt, dass sogar das Parken seines Autos im Geschäft etwas kostet. Später mal lächerliche 10 Franken (Umrechnungsfaktor grob 1:1) am Tag oder 200 im Monat, jetzt allerdings wird es noch stündlich abgerechnet, d.h. so ein typischer 10-Stunden Tag kostet dann 17 Franken. Dann werde ich von einer Dame der Personalabteilung in Empfang genommen, die mir und einem anderen Neustarter die Welt erklärt (nur dass ich ja schon alles kenne, also die Stunde eher unruhig hinter mich bringe). Der Rest des Tages ist erst mal Einrichten und an ein oder dem anderen Meeting teilnehmen. Irgendwie kenne ich die Themen und leider auch die Probleme noch von vor 15 Monate – hier fühlt man sich gleich wieder zu Hause… Um kurz vor 18 Uhr kommt dann Gabi, die über Zürich hereingeflogen war und ich hole sie selbstredend vom Bahnhof ab. Leider war das Wetter der letzten Tage von Regen gezeichnet und auch jetzt schüttet es wieder, was es kann. Wie will man da seiner Frau die Schweiz schmackhaft machen?! Wir bringen also ihr Gepäck zu meinem noch immer im Geschäft geparkten Wagen und ich will meinen Laptop-Rucksack auf die Rücksitzbank legen – wundere mich aber, warum auf 2 Tupper im hinteren Fußraum Wassertropfen stehen… Sch… das Fenster war nicht ganz oben und es hat den ganzen Tag hineingeregnet. So, ein nasses Auto nicht genug, stand mein Privatlaptop (nur abgedeckt mit einem Sack dreckiger Kleidungstücke) auf der Rücksitztbank… oh Mann. Zum Glück stellt sich nach vorsichtigem Trocknen später heraus, dass er nicht dabei kaputt gegangen ist. Der Rest auf der Rücksitztbank benötigt allerdings erst einmal eine Trocknung, inklusive des „Bechers“ mit Stiften, die 2 cm tief in einer schwarzen Wasserlache stehen… Danach wollen wir erst mal die Unterkunft beziehen. Dabei handelt es sich um ein 1 Zimmer (44 qm) Apartment, dass mir die nächsten 2 Monate Zeit geben soll, etwas finales zu finden. Ideal in 1km in Laufweite von meiner Arbeit gelegen kann ich dort auch einen Parkplatz für läppische 80 Franken im Monat ergattern und laufe dann lieber in die Arbeit. Das Apartment stellt sich als wirklich nett heraus. Alles total neu wirkend, sogar eine echte Pflanze verschönt das Aussehen. 20150503_191543 Die Küche ist funktional und bis auf einen Backofen ist alles vorhanden, was man so für den Übergang braucht. Natürlich auch Teller, Besteck, Töpfe etc. was man so zum Kochen braucht. 20150503_191643 Das Bad ist modern und der Wasserdruck der Dusche lässt jeden Kärcher wie ein Manneken Pis wirken. Leider stellen wir dann fest, dass die Läden selbst im angrenzenden Einkaufszentrum Metalli schon um 19 Uhr schließen, so dass wir notgedrungen zum Essen gehen müssen. Ihr kennt das ja, wenn Gabi Hunger hat, sollte man sich nicht zwischen Sie und der Nahrung stellen 🙂 Wir gehen in ein thailändisches Restaurant namens Cha Cha, dass nicht etwa mit organischem Essen oder so wirbt, sondern mit „Thai Positive Eating“. Ich muss auch wirklich sagen, ich fühle mich danach durchaus um 81 Schweizer Franken leichter und positiv gestimmt, dass wir morgen wohl selbst kochen werden. Hat also funktioniert… Morgen berichte ich dann über unsere Wohnungssuche…

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